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Die Vogtei Bechburg 1463-1798

1463 - 1798

Mit dem endgültigen Übergang der Herrschaften Bechburg und Falkenstein an Solothurn 1463 straffte sich das Regiment der Stadt Solothurn spürbar. Sie strebte danach, die vielen Rechte und Pflichten zu vereinheitlichen und verlangte Unterordnung unter ihren Willen, was allerdings zu gewissen Spannungen führte.

Solothurn schuf aus den vielerlei Herrschaften seines gesamten Territoriums elf Vogteien.
Bechburg umfasste: Oberes Amt: Oensingen, Oberbuchsiten, Niederbuchsiten, Kestenholz und seit 1518 Wolfwil; Unteres Amt (ehemaliges Fridaueramt): Hägendorf, Rickenbach, Wangen, Gunzgen, Kappel, Fulenbach und Boningen.  Vogtsitz für diese beiden Ämter war die Neu-Bechburg bei Oensingen.

Mit dem Untergang der alten Eidgenossenschaft gingen viele Burgen in Flammen auf. Als das Schloss Neu-Falkenstein in Brand gesteckt wurde, glaubten viele, die Zeit sei gekommen, auch die Bechburg in Schutt und Asche zu legen. Tatsächlich befand sich im August 1798 um drei Uhr morgens eine grosse Volksmenge vor der Bechburg, und die Schlosstüre wurde eingechlagen. Zu einem Brand oder einer weiteren Zerstörung kam es aber nicht.

Das Schloss wurde zwar zum Nationalgut erklärt, das Gebäude ging allerdings schweren Zeiten entgegen; wurde es doch vollkommen geplündert und die Westburg wurde abgebrochen.


Detailliertere Informationen zur Vogtei Bechburg mit den wichtigsten Ereignissen wie Kluser Handel, Residenz des Fürstbischofs von Basel und Untervogt Adam Zeltner finden Sie in der untenstehenden Dokumentation von Werner Stooss:

  141103_dokumentation_vogtei_bechburg.pdf (pdf, 274.6 kB)


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