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Filmporträt über Oensingen.

Bild
Neu Bechburg
Wahrzeichen von Oensingen
Die Neu-Bechburg, von weither sichtbar, ist das Wahrzeichen des eigentlichen Zentrums des Kantons Solothurn, der Gemeinde Oensingen. Die um 1250 erbaute Burg drückt Eigenschaften aus, die für Besucher, Einwohner und auch für die mit Erfolg angesiedelte Industrie von Bedeutung sind: Eine sichere Basis, Weitblick und Entwicklungschancen voller Dynamik.

Die Lage am Jurasüdfuss - Am Durchgang der Klus
Da wo die Dünnern mit ihrem alten Lauf den Ausgang aus dem Jura in die Mittellandebene fand, hat sich Oensingen auf der Innenseite des Dünnernknies angesiedelt. Die Siedlungsschwerpunkte lagen leicht erhöht auf den Schwemmkegeln der beiden Bergbäche. Diese Ausgangslage führte zu einer Zweiteilung der Ansiedlung: Einerseits der Kirchenbezirk das Unterdorf und andererseits Bienken, das Oberdorf. Die Gäuebene war wohl fruchtbares Ackerland, konnte aber wegen der mehr oder weniger regelmässig auftretenden Überschwemmungen durch die Hochwasser der Dünnern nicht besiedelt werden. Bereits im 17. Jahrhundert ist Oensingen wegen seiner gemauerten Häuser erwähnt. Die günstige Verkehrslage an der Verzweigung am Juradurchgang hat sicher auch dazu beigetragen.

Die Gäubahnlinie leitet die Entwicklung ein
Als 1876 die Gäubahnlinie gebaut wurde bevorzugte man die unverbaute Ebene für die Linienführung. Das Bahntrasse wurde erhöht auf einem Damm angelegt, um den Bahnbetrieb vor den Überschwemmungen zu schützen. Dies und die damals reale Vorstellung einer möglichen Nord-Süd-Verbindung mit der Wasserfallenbahn hat dazu geführt, dass der Bahnhof weit abseits der bestehenden Dorfteile an der Kantonsgrenze gegen das Bipperamt angelegt wurde.

Die Dünnern - Ärgernis und Segen
In den späten 30er Jahren wurde der vielfach gewundene alte Lauf der dünnern begradigt. Die Länge wurde im Gäu um 2/3 reduziert und damit konnte das geringe Gefälle für einen besseren Abfluss genutzt werden. Nach dieser Melioration konnte sich nun das Wohngebiet in der Ebene bis an die Kantonsgrenze ausdehnen, und mit den Industriezonen auf dem ebenen Land verwächst die Ortschaft zur Zeit bis an die im Jahre 1968 erbaute Autobahn. Die Durchfahrt durch die langgezogene Strassengemeinde erreicht heute gut 2,8 Kilometer.

Wirtschaft, Wasserkraft gestern - Verkehrslage heute
Die Wasserkraft der Dünnern führte im Juradurchgang der Klus schon früh zur Errichtung einer Hammerschmiede und später des Hochofens für die Eisenverarbeitung. Das Eisenerz aus den Gruben in den Talabhängen wurde hier geschmolzen und mit dem reichlich vorhandenen Holz als Brennmaterial zu Eisen verarbeitet. Daraus sind 1823 die Von Rollschen Eisenwerke hervorgegangen. Sie wurden für die Region die bestimmende Industrie. In der Hochkonjunktur der 70er Jahre fanden in der Klus über 2000 Personen aus dem Gäu und Thal Arbeit. An der Dünnern siedelten sich verschiedene wasserkraftabhängige Gewerbe an: Gerberei, Lohenstampfe, Kammfabrik, Steinwaren, Mühle und Sägereien, Schmiede, Färber und ein kleines Wasserkraftwerk der Von Roll. 1933 schlossen sich 26 Handwerker und einige Wirte zum Handwerker- und Gewerbeverein zusammen. Heute bilden die ausgezeichnete Verkehrslage im Herzen Europas, die Infrastruktur sowie die wirtschaftlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen einen wichtigen Standortvorteil für Gewerbe, Industrie und Dienstleistungsbetriebe.

Einige Angaben und politische Zugehörigkeit
Oensingen liegt 465 m über Meer, Schwellenhöhe Bahnhof SBB. Die höchste Erhebung, Wannenfluh, liegt 1033 Meter über Meer. In Oensingen sind rund 5'850 Personen wohnhaft. Klimatisch, gemässigtes Mittellandklima mit einer Durchschnittstemperatur im Juli von 18,1° und im Januar von -1,1°. Oensingen gehört zum Kanton Solothurn und ist Hauptgemeinde des Bezirks Gäu, der zusammen mit dem Bezirk Thal die Amtei Thal-Gäu bildet. Balsthal ist der Hauptort mit dem Sitz des Oberamtes, des Amtsgerichtes, der Amtsschreiberei (Notariat) mit Grundbuchamt, Zivilstands-, Handelsregister-, und Betreibungsamt.

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